Ein Lebenslauf enthält Informationen über Ihre Person und Ihren schulischen und beruflichen Werdegang. Bei einem Lebenslauf sollten Sie nur das Wichtigste anführen, das Alter der Eltern kann getrost weggelassen werden, es sei denn, Sie gehen noch zur Schule, dann ist es noch üblich, die Eltern und Geschwister zu erwähnen. Dann aber auch den jeweiligen Beruf des Elternteils mit angeben, vor allem, wenn z.B. Ihre Mutter in der gleichen Branche arbeitet, in der Sie auch arbeiten möchten. Der Lebenslauf dient dazu, den Arbeitgeber von den Qualitäten des Bewerbers zu überzeugen. Der Lebenslauf wird tabellarisch dargestellt, eine ausformulierte Form ist nicht mehr üblich. Sie können ihn vorwärts oder rückwärts chronologisch darstellen. Bei der "Rückwärts-Darstellung" beginnen Sie mit Ihrer zuletzt oder aktuell ausgeführten Tätigkeit und rücken Sie somit in den Vordergrund. In Deutschland ist es üblich, die chronologische Reihenfolge zu nehmen: Schule – Ausbildung/Studium – beruflicher Werdegang. Die gegenchronologische Darstellung fängt mit der aktuellen Position an und hört bei den Daten über die Schulausbildung auf.
Stellen Sie besonders die Tätigkeiten heraus, die für die angestrebte Stelle von Bedeutung sind. Auch hier gilt die Devise: Stellen Sie Ihre Stärken in den Vordergrund.
Bei einem Abschluss ist es nicht notwendig die Note mit anzugeben, da Sie Ihre Zeugnisse als Anlage sicherlich der Bewerbung beifügen werden und diese daraus ersichtlich werden. Ist der Abschluss jedoch mit einem guten Notendurchschnitt absolviert worden, ist es sicherlich positiv, diesen im Lebenslauf mit aufzuführen.
Auch Praktika und Ferienjobs sollten in jedem Fall mit angegeben werden, sofern sie einen Bezug zu dem Job haben, für den Sie sich bewerben. Diese werden mit Datum und dem Namen der Unternehmen aufgeführt. Die Bestätigungen in Form von Arbeitszeugnissen sollten immer als Kopie beigefügt werden.
Außerdem werden auch Interessen und Fähigkeiten im Lebenslauf aufgeführt. Dies können zum Beispiel Computer- oder Sprachkenntnisse sein. Der Arbeitgeber ist auch an der Freizeitgestaltung interessiert und darum sollte man überlegen, welche Hobbys angegeben werden. Diese gehören aber nicht zwingend in einen Lebenslauf.
Auch Auslandsaufenthalte, sofern es keine Urlaubsaufenthalte waren, sollten in jedem Fall genannt werden. Sie zeigen Ihre Flexibilität, Einsatzbereitschaft und auch Ihre fremdsprachliche Kompetenz.
Aufbau des Lebenslaufs:
In einem Lebenslauf sollten folgende Themenbereich tabellarisch aufgelistet sein:
Welche Themenbereiche wegfallen und aufgenommen werden, muss von Fall zu Fall unterschieden werden. Der Lebenslauf eines Schulabgängers gestaltet sich natürlich anders, als der einer Person mit jahrelanger Berufstätigkeit. Eine wichtige Richtlinie ist, dass alles, was in Zusammenhang mit der zu besetzenden Stelle steht, genannt und belegt werden sollte.

