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Image im Internet

Nicht nur für Unternehmen ist das Image, das sie im Internet verkörpern, äußerst wichtig. Auch Bewerber sollten ihr persönliches Bild im Internet im Auge behalten. Denn das Internet vergisst nie: Ein Partyfoto aus Studententagen in einem sozialen Netzwerk oder negative Äußerungen über Kollegen oder den Chef in Internetforen und Blogs können Sie unter Umständen jahrelang verfolgen. Viele Internetnutzer denken nicht daran, dass Fotos, Informationen und Videos sich im Internet rasend schnell verbreiten können. Das Löschen von Dateien oder Äußerungen ist damit fast unmöglich. Kaum sind Daten online, hat sie meist schon jemand heruntergeladen, eine Suchmaschine sie erfasst oder ein Archiv sie abgespeichert. Etliche Kopien der ersten Version finden sich nach kurzer Zeit schon überall. Sie sollten sich also immer vorher gut überlegen, welche Informationen Sie im Internet veröffentlichen möchten.

Inzwischen googelt fast jeder dritte Personaler relevante Bewerber – Tendenz steigend. Noch bequemer ist es, den Namen des Bewerbers in sogenannten Personensuchmaschinen einzugeben. Im deutschsprachigen Raum sind yasni, myON-ID, 123 people und whoozy sehr beliebt. Diese Suchmaschinen rufen alle Daten und Informationen ab, die unter Ihrem Namen im Internet veröffentlicht wurden: Von Ihrer Amazon-Bücherwunschliste über Ihre Profile in Beiträgen und diversen Foren, Blogs und Netzwerken bis hin zu Teilnahmelisten von Seminaren o.Ä. Dass es Namensdoppelungen gibt, ist auch den Personalern bewusst. Durch die Eingabe Ihrer persönlichen Daten gelingt es Ihnen jedoch in den meisten Fällen Irrtümer auszuschließen.

Vor allem soziale Netzwerke wie meinvz, studivz oder wer-kennt-wen verleiten dazu, viel Persönliches zu offenbaren und sein Privatleben auszubreiten. Viele Nutzer haben die „Gefahr“ mittlerweile erkannt und benutzen in diesen Netzwerken ein Pseudonym oder sperren Ihre Daten von unberechtigten Zugriffen. Auch die VZ-Gruppe hat reagiert und ein Manifest unter dem Titel „Deine Daten gehören dir!“ veröffentlicht, in dem sie den Nutzern umfassenden Datenschutz gewährleisten. Mit entsprechenden Sicherheitseinstellungen kann der Nutzer so zum Beispiel bestimmen, dass nur seine „Freunde“ seine Profilseite vollständig einsehen können.

Viele Bewerber nutzen die Lecks im Internet mittlerweile aber auch zu ihrem eigenen Vorteil. Sie platzieren gezielt positive Informationen im Internet, um sich in ein gutes Licht zu stellen. Journalisten zum Beispiel sorgen dafür, dass ihre Beiträge im Internet öffentlich zugänglich sind und somit als Arbeitsproben dienen können. Auch ehrenamtliches Engagement kann man im Netz publik machen. Und mit qualifizierten Statements oder Kommentaren können Sie in Unternehmens-Blogs oder –Foren schon mal auf sich aufmerksam machen.





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