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Stellensuche

Bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in Dänemark, Finnland, Norwegen oder Schweden gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder bemüht man sich von Deutschland aus, oder man startet die Suche vor Ort.

Stellensuche von Deutschland aus

Bei der ersten Variante der Arbeitssuche ist die ZAV (Zentralstelle für Arbeitsvermittlung) eine wichtige Anlaufstelle. Sie vermittelt unter anderem Fach- und Führungskräfte ins Ausland und unterstützt Studierende bei der Suche nach einem Ferienjob in anderen Ländern. Eine weitere Hilfe bei der Arbeitssuche ist das EURES-Programm. EURES steht für European Employment Service, und bedeutet so viel wie Europäische Arbeitsvermittlung. Sofern das Arbeitsamt Ihrer Heimatstadt an das EUROS-Netzwerk angeschlossen ist, können Sie sich von zu Hause aus über skandinavische Stellenangebote informieren.

Auch die europäischen Berufsberatungszentren, die jeweils einem bestimmten Land zugeordnet sind, können eine enorme Unterstützung sein.

  • Europäisches Berufsberatungszentrum für Dänemark - Arbeitsamt Flensburg
  • Europäisches Berufsberatungszentrum für Schweden - Arbeitsamt Kiel
  • Europäisches Berufsberatungszentrum für Norwegen - Arbeitsamt Stade
  • Europäisches Berufsberatungszentrum für Finnland - Arbeitsamt Rostock

Für die Eigenrecherche nach Arbeitsmöglichkeiten bieten sich zahlreiche Jobbörsen im Internet an.

Stellensuche vor Ort

Erste Anlaufstelle für Arbeitssuchende in den skandinavischen Ländern sind die staatlichen Arbeitsvermittlungsstellen. Auch ausländische Bewerber können die angebotenen Dienste in Anspruch nehmen, ohne dass sie offiziell registriert sein müssen. Rund 80% der offenen Stellen werden in den staatlichen Arbeitsvermittlungsstellen veröffentlicht.

  • Staatliche Arbeitsvermittlung Dänemark - www.af.dk
  • Staatliche Arbeitsvermittlung Schweden - www.amv.se
  • Staatliche Arbeitsvermittlung Norwegen - www.aetat.no
  • Staatliche Arbeitsvermittlung Finnland - www.mol.fi

Zweitwichtigstes Informationsquelle bei der Arbeitssuche sind die Printmedien. Vor allem überregionale Tageszeitungen, die meist auch online eingesehen werden können, haben zahlreiche und vor allem aktuelle Stellenangeboten. Größere Unternehmen schreiben ihre Stellenangebote auch meist auf der firmeneigenen Homepage aus.

Wenn bei der Recherche Ihre Traumstelle nicht dabei war, lohnt sich auf jeden Fall auch eine Initiativbewerbung. Diese Art der Bewerbung zeigt Interesse am Unternehmen und wird in Skandinavien in der Regel gerne gesehen. Dabei sollten Sie jedoch immer vorab im Unternehmen anrufen, um anzufragen, ob eine Bewerbung überhaupt sinnvoll beziehungsweise erwünscht ist. Fallen Sie jedoch während des Telefonats nicht mit der Tür ins Haus, denn das kann schnell einen unhöflichen Eindruck hinterlassen. Erkundigen Sie sich am Telefon nach Informationen über das Unternehmen und kommen Sie dann erst auf Ihre eigene Bewerbung zu sprechen.

Die Möglichkeit ein eigenes Stellengesuch aufzugeben, ist in Skandinavien nicht besonders populär, und damit auch wenig erfolgsversprechend.





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