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Stellensuche Osteuropa
Was bei vielen europäischen Länder ein großer Vorteil ist, kann sich in Osteuropa eher als nachteilig erweisen: Die Stellensuche vor Ort.
Da sich die osteuropäische Stellenvermittlung über staatliche Institutionen vor allem auf einheimische Arbeitssuchende bezieht, ist man als "Ausländer" dort eigentlich fehl am Platz. Eine Ausnahme bildet Litauen: Möchte man in diesem Land arbeiten, kann man, wie auch die einheimische Bevölkerung, kostenlos staatliche Institutionen zur Arbeitssuche nutzen.
Am erfolgreichsten wird sich die Stellensuche erweisen, wenn man sich an deutschen oder internationalen Unternehmen orientiert, die ein Standbein in Osteuropa haben. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Seite der Auslandshandelskammer. Diese vermittelt zwar keine Stellen, gewährt aber einen Blick auf alle deutschen Firmen, die in den osteuropäischen Ländern aktiv sind.
Aufgrund der Osterweiterung gibt es viele Unternehmen, die sich mit einer Tochterfirma in Osteuropa niederlassen möchten, oder bereits Fuß gefasst haben. Es bietet sich daher an, die Entwicklung interessanter Firmen im Auge zu haben, und sich dann schnell auf eine Stellenausschreibung, oder auch initiativ zu bewerben. In solchen Fällen wird das Vorstellungsgespräch auch in Deutschland geführt, das heißt, Sprachkenntnisse der jeweiligen osteuropäischen Landessprache sind nicht unbedingt notwendig. Zudem orientieren sich die Löhne an deutschen Maßstäben und nicht an den osteuropäischen, die häufig doch sehr viel niedriger sind.
