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Lebenslauf

Der osteuropäische Lebenslauf orientiert sich an den internationalen Standards. Er ist also achronologisch aufgebaut, und tabellarisch in die Kategorien Berufserfahrung, Ausbildung, Sprachkenntnisse, weitere Qualifikationen und Hobbys gegliedert.

Neben der genauen Aufzählung aller Tätigkeiten mit Angabe des Zeitraums, sollte vor allem auch die Beschreibung der Aufgaben nicht fehlen. In der Regel reichen zwei, drei Sätze über das jeweilige Aufgabengebiet, damit sich der Personalleiter eine Vorstellung über die Fähigkeiten und Kenntnisse des Bewerbers machen kann. Wie in Deutschland, sollte auch der Lebenslauf an osteuropäische Unternehmen die Länge von zwei Seiten nicht überschreiten.

In Polen beispielsweise wird zudem viel Wert auf Computer-Kenntnisse gelegt. Diese sollten in einem eigenen Abschnitt auftauchen, ebenfalls mit weiteren Erklärungen: Auf welche Weise hat man die Kenntnisse erworben? Wie lange mit einem bestimmten Programm gearbeitet?
Eine Unterschrift und ein Bewerbungsfoto sind in Polen nicht nötig, wie auch ein den meisten anderen osteuropäischen Ländern.

Eine Ausnahme ist Tschechien: Hier ist ein Foto zwar nicht nötig, aber empfehlenswert. Auch sollte der tschechische Lebenslauf mit einem Datum versehen sein. Er wird zudem chronologisch aufgebaut. Die Angabe über den Besitz eines Führerscheins sollte nicht fehlen, Hobbys hingegen sind nicht wichtig, da diese für die Stelle irrelevant sind.
Allgemeinen gilt: Der Lebenslauf sollte einen deutlichen Bezug zum gewünschten Arbeitsplatz aufweisen und die bereits gemachte Erfahrungen im jeweiligen Land betonen.





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