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Anschreiben

In den osteuropäischen Ländern hat praktische Erfahrung, die bereits im Berufsleben gesammelt wurde, einen höheren Stellenwert als in Deutschland. Im Anschreiben gilt es daher unbedingt, die eigenen praktischen Erfahrungen hervorzuheben. Dabei sollte man sich jedoch immer auf die angestrebte Position beziehen. Wenn man beispielsweise Interesse an einem Arbeitsplatz als Ingenieur hat, wird es sich nicht gerade vorteilhaft auswirken, wenn man sein Praktikum im Kindergarten erwähnt.

Auch das Interesse am jeweiligen osteuropäischen Land, seiner Bevölkerung und der Kultur gilt es zu betonten. Gut macht es sich, wenn man bereits ein Praktikum in diesem Land absolviert hat, oder gar ein Auslandssemester.

Ein typischer Fehler beim Anschreiben wird häufig in der Sprachwahl gemacht. Daher sollte man sich zuvor informieren, ob das Unternehmen ein Anschreiben in der Landessprache, auf Deutsch oder Englisch wünscht. Handelt es sich um einen deutschen Betrieb, kann man sich der Regel in Deutsch oder Englisch bewerben. Sucht man einen Arbeitsplatz in osteuropäischen Unternehmen sind Sprachkenntnisse der jeweiligen Sprache unerlässlich; bei großen, internationalen Unternehmen reichen manchmal auch sehr gute Englisch-Kenntnisse aus.

In der Regel unterscheidet sich das Anschreiben an osteuropäische Firmen nicht vom deutschen. Es sollte eine Seite lang, höflich und prägnant formuliert sein. Auch der gewünschte Eintrittstermin darf nicht fehlen. Wichtig ist es, die Gründe für den Länder-Wechsel anzugeben, und zu betonen, warum man sich ausgerechnet bei diesem Unternehmen bewirbt.





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