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Schriftliche Bewerbung
Die englische Bewerbung besteht aus einem per Computer erstellten Anschreiben und einem Lebenslauf. Die Schrift sollte gut lesbar und einheitlich sein und zur Übersichtlichkeit beitragen. Im Gegensatz zu Deutschland wird keine Bewerbungsmappe erstellt, und es werden auch keine Fotos, Zeugnisse oder Arbeitsproben beigelegt.
Begrüßt wird hingegen ein Hinweis, dass Referenzen auf Wunsch nachgereicht werden können. Bei einer Bewerbung im künstlerischen Bereich können Arbeitsproben und Empfehlungsschreiben wiederum nützlich und sogar erforderlich sein.
Die Seitenanzahl des Lebenslaufs sollte auf maximal zwei Seiten beschränkt sein. Auch das Anschreiben darf nicht zu lang sein und vor allem übersichtlich gestaltet werden. Je nach Land gibt es Unterschiede in der Betitelung des Anschreibens und des Lebenslaufs: In Großbritannien (einschließlich Irland und Schottland) heißt der Lebenslauf Curriculum Vitae (CV), in anderen englischsprachigen Ländern Resume. Das Anschreiben wird in Großbritannien Covering Letter, in Amerika und den übrigen Ländern Cover Letter genannt.
Das Anschreiben sollte vor allem übersichtlich sein und dem jeweiligen Personalbeauftragten verdeutlichen, worin die Qualitäten des Bewerbers bestehen. Diese können auch, im Anschluss an einen angemessenen Einleitungssatz, stichwortartig aufgelistet werden. Es empfiehlt sich, zuvor ein Gespräch mit dem zuständigen Personaler zu führen und sich im Anschreiben darauf zu beziehen. Es macht einen besseren Eindruck, wenn der Bewerber sich in der Anrede an den Zuständigen wenden kann.
Wenn nicht ersichtlich ist, wer diese Person ist, benutzt man „Dear Sir/ Madam“. Der Ort muss bei der Datumsangabe nicht genannt werden. Das Datum schreibt sich auf zwei unterschiedliche Weisen: 12 September 2005 oder 12th September 2005. Wichtig: Die Ordnungszahlen 1st, 2nd, 3rd, 4th.
Am Ende des Briefes werden die Grußformen "Yours faithfully" oder "Yours sincerely" verwendet, je nachdem, welche Anrede man gewählt hat: "Yours faithfully" entspricht in etwa dem "Hochachtungsvoll". Wenn man den Namen des Adressaten nicht kennt, ist diese Formulierung in Großbritannien am besten geeignet. "Yours sincerely" wird benutzt, wenn man den Adressaten am Briefanfang mit Namen angesprochen hat. Dies entspricht etwa dem deutschen "Mit freundlichen Grüßen".
Tipp: Der Firma unbedingt durch ein Sondierungsgespräch im Gedächtnis bleiben! Dabei erkundigt man sich cirka drei Tage nach Versendung der Unterlagen, ob diese angekommen sind und ob Rückfragen bestehen. Dies wirkt professionell und erhöht die Einstellungschancen, zumal auch inländische Konkurrenz besteht. Dieses Telefonat sollte allerdings nicht aufdringlich sein. Am besten ist es, sich zunächst zu erkundigen, ob der Anruf ungelegen kommt. Nimmt sich der Ansprechpartner Zeit für das Gespräch, dann sollte man kurz und wortgewandt sein Anliegen vortragen. Hier bedarf es einer gründlichen sprachlichen Vorbereitung, denn die Personaler haben meist wenig Zeit.
